---
title: "Stromvergleich Gewerbe 2026: Preise, Rechner, RLM | e-nova"
canonical_url: "https://www.e-hoga.com/gewerbestrom"
last_updated: "2026-10-13T09:00:00+02:00"
meta:
  description: "Energiekosten senken in Hotellerie & Gastronomie. Kostenlos, transparent, unverbindlich."
  "og:description": "Was Gewerbestrom pro kWh kostet, wann ein Rechner reicht und wann ab 100.000 kWh ein Individualangebot mit Lastgang nötig wird — der Ratgeber für 2026."
  "og:title": "Stromvergleich Gewerbe 2026: Preise, Rechner, RLM"
---

Gewerbestrom14 Min LesezeitStand 13. Oktober 2026

# **Stromvergleich Gewerbe — **der Ratgeber für 2026

Ein Stromvergleich für Gewerbe stellt Angebote mehrerer Versorger für denselben Zähler, dieselbe Jahresmenge und denselben Lieferbeginn nebeneinander — als ****All-in-Preis netto pro kWh****. Bis 100.000 kWh im Jahr erledigt das ein Rechner mit Standardlastprofil, darüber braucht es ein Individualangebot auf Basis von Lastspitze und Lastgang.

**Ratgeber **

Dieser Ratgeber erklärt, wie der Gewerbestrommarkt 2026 funktioniert, woraus sich der Preis pro kWh zusammensetzt, wo ein Rechner aufhört und ein Individualangebot beginnt, und was Großkunden und Mittelstand jeweils vergleichen. Am Ende steht die Checkliste der Unterlagen für ein belastbares Angebot.

**01**** Markt **

## **Wie der Gewerbestrommarkt 2026 funktioniert **

In Deutschland liefern ****über 200 Versorger**** Strom an Gewerbekunden — Stadtwerke, überregionale Konzerne, Direktanbieter und Handelshäuser. Alle kaufen an denselben Märkten ein: am Terminmarkt für die kommenden Jahre, am Spotmarkt für den nächsten Tag. Ein Angebot ist deshalb im Kern der Marktpreis des Einkaufstags plus Risikoaufschlag, Vertriebskosten und Marge.

Alles andere auf der Rechnung ist nicht verhandelbar: Netzentgelte legt der regionale Netzbetreiber unter Aufsicht der Bundesnetzagentur fest, Umlagen veröffentlichen die vier Übertragungsnetzbetreiber jeden Herbst, Stromsteuer und Konzessionsabgabe stehen im Gesetz. Ein Stromvergleich für Gewerbe vergleicht also nur den Energieblock — gezeigt als All-in-Preis, weil nur der mit der Rechnung vergleichbar ist.

2026 bringt zwei Besonderheiten: Der Bund dämpft die Übertragungsnetzentgelte mit einem Zuschuss von ****6,5 Mrd. €**** (§ 24c EnWG), je nach Netzgebiet unterschiedlich stark spürbar. Und die reduzierte Stromsteuer für das produzierende Gewerbe ist seit Januar dauerhaft im Gesetz. Beides verändert den All-in-Preis, nicht den Energiepreis.

Die Schwelle steht in § 55 des Messstellenbetriebsgesetzes: Ab 100.000 kWh Jahresverbrauch wird der Zähler alle 15 Minuten ausgelesen, der Versorger sieht das echte Profil und bepreist es individuell. Darunter gilt ein Standardlastprofil, der Preis kommt aus der Tarifliste. Warum Verivox und CHECK24 oberhalb dieser Grenze keine Online-Tarife mehr zeigen und welche Wege zum Angebot bleiben, erklärt der Ratgeber [~~Über 100.000 kWh~~](https://www.e-hoga.com/gewerbestrom/ueber-100000-kwh). [~~Zum RLM-Hub ~~](https://www.e-hoga.com/rlm-zaehler-lastgang).

**02**** Preis pro kWh **

## **Was kostet Gewerbestrom pro kWh? **

Die BDEW-Strompreisanalyse nennt für Lieferverträge zwischen 160.000 und 20 Mio. kWh pro Jahr (Mittelspannung, reduzierte Stromsteuer) für 2026 bisher ****17,2 ct/kWh**** netto — 0,4 ct weniger als 2025, vor allem wegen des Netzentgelt-Zuschusses. Davon entfallen rund 14,7 ct auf Beschaffung, Netzentgelt und Vertrieb, der Rest sind Umlagen, Konzessionsabgabe und Stromsteuer.

**Preisbestandteile Gewerbestrom 2026 — netto, ohne Umsatzsteuer **

| **Bestandteil** | **Wer legt ihn fest** | **Wert 2026** |
| --- | --- | --- |
| **Energie (Beschaffung, Vertrieb, Marge)** | Versorger — der einzige verhandelbare Block | Marktabhängig, Terminmarkt des Abschlusstags |
| **Netzentgelt** | Regionaler Netzbetreiber, Preisblatt je Spannungsebene | Je nach Netzgebiet; bei RLM Leistungs- + Arbeitspreis |
| **KWKG-Umlage** | Übertragungsnetzbetreiber | 0,446 ct/kWh |
| **Offshore-Netzumlage** | Übertragungsnetzbetreiber | 0,941 ct/kWh |
| **Aufschlag besondere Netznutzung (§ 19 StromNEV)** | Übertragungsnetzbetreiber | 1,559 ct/kWh bis 1 Mio. kWh je Abnahmestelle, darüber 0,05 ct/kWh |
| **Konzessionsabgabe** | Kommune (KAV) | 0,11 ct/kWh für Sondervertragskunden; bis 1,32 ct/kWh im Tarifkundenbereich |
| **Stromsteuer** | Bund (StromStG) | 2,05 ct/kWh; produzierendes Gewerbe effektiv 0,05 ct/kWh |

Umlagen laut Veröffentlichung der Übertragungsnetzbetreiber für 2026 (netztransparenz.de), Konzessionsabgabe nach § 2 KAV, Stromsteuer nach StromStG.

**Stromsteuer 2026 — zwei Sätze, ein Antrag **

**Handel, Dienstleistung, Logistik **

**2,05 ****ct/kWh**

Regelsatz, keine Entlastung

**Produzierendes Gewerbe, Land- und Forstwirtschaft **

**0,05 ****ct/kWh**

Seit 1. Januar 2026 dauerhaft; Erstattung jährlich beim Hauptzollamt beantragen

Die Versorgerrechnung weist zunächst den vollen Satz aus — die 2 ct Differenz holt sich der Betrieb über den Antrag zurück. Zwei Angebote gehören deshalb immer mit demselben Steuersatz nebeneinander.

**Größenordnungen nach Verbrauchsklasse **

- ****Bis 30.000 kWh**** (Praxis, Laden, Büro): typischerweise 24–30 ct/kWh netto all-in — Grundpreis, Niederspannungs-Netzentgelt und volle Stromsteuer wiegen schwer.
- ****30.000–100.000 kWh**** (Werkstatt, Hotel, Filiale): meist Anfang bis Mitte der 20er, noch per Standardlastprofil aus der Tarifliste.
- ****100.000–500.000 kWh**** (Produktion, Klinik, Pflegeheim): Individualangebot; der BDEW-Mittelwert von 17,2 ct/kWh ist die Orientierung — flaches Profil darunter, spitzes darüber.
- ****Über 1 Mio. kWh****: Umlagen gedeckelt, Mittelspannungs-Netzentgelte, Beschaffungsmodelle statt Listenpreise — der Preis wird verhandelt, nicht nachgeschlagen.

*Alle Spannen sind Größenordnungen, keine Angebote. Zwischen dem teuersten und dem günstigsten Angebot für denselben Zähler liegen am selben Tag regelmäßig über 2 ct/kWh — bei 200.000 kWh 4.000 € im Jahr. *

Was der Vergleich nicht senkt, senken Eigenerzeugung und Effizienz: [~~PV-Anbieter für Gewerbedächer~~](https://www.e-hoga.com/anbieter/photovoltaik-gewerbe) und [~~BAFA-Energieberater für Unternehmen~~](https://www.e-hoga.com/anbieter/energieberatung) listet das kuratierte Anbieterverzeichnis — kostenlos, ohne Provision.

**03**** Rechner **

## **Stromrechner für Gewerbe — was er kann und was nicht **

Ein Gewerbestromrechner braucht Postleitzahl, Jahresverbrauch und Lieferbeginn. Daraus ermittelt er das Netzgebiet, legt ein Standardlastprofil zugrunde und zieht die hinterlegten Tarife — inklusive Netzentgelten und Umlagen. Für Zähler ****bis 100.000 kWh**** ist das Ergebnis belastbar und abschlussfähig.

**SLP-Rechner**

**Bis 100.000 kWh **

Eingabe in einer Minute, Ergebnis sofort, Tarif direkt bestellbar. Der Rechner kennt Netzentgelte und Umlagen des Netzgebiets und zeigt All-in-Preise. Das tatsächliche Profil sieht er nicht — bei Standardlastprofil spielt es auch für den Versorger keine Rolle.

**RLM-Individualangebot**

**Ab 100.000 kWh **

Der Versorger bepreist das reale Profil: Jahresmenge, Lastspitze in kW, Benutzungsstunden, Saisonalität. Ein Rechner kann das nur, wenn er diese Werte abfragt und weiterreicht. Fehlt die Lastspitze, unterstellt der Versorger das ungünstigste Profil.

**~5 ****ct/kWh**

**teurer in der Praxis, wenn die Lastspitze in der Anfrage fehlt **

Oberhalb von 100.000 kWh gilt deshalb: Ein Preis ohne Lastspitze ist eine Orientierung, kein Angebot. Der Rechner von e-nova fragt Jahresmenge und Lastspitze ab, liest beides aus hochgeladenen RLM-Rechnungen mit und holt auf dieser Basis Angebote zum Preisstand des Abruftags ein. [~~Zum Rechner ~~](https://www.e-hoga.com/rechner/smart).

[~~SLP vs RLM im Detail ~~** — warum derselbe Verbrauch zwei verschiedene Preise bekommt **](https://www.e-hoga.com/rlm-zaehler-lastgang/slp-vs-rlm)

**04**** Anbieter-Typen **

## **Versorger, Direktanbieter, Stadtwerke — wer passt wann **

Der Markenname sagt wenig über den Preis. Entscheidend ist das Geschäftsmodell dahinter — drei Typen prägen den Gewerbemarkt:

**Stadtwerke und Regionalversorger**

**900+****Stadtwerke in Deutschland**

Oft zugleich Netzbetreiber vor Ort, mit Grundversorgung und persönlichem Ansprechpartner. Preislich meist im Mittelfeld — stark bei kleinen Gewerbezählern und Mehrsparten-Bündeln aus Strom, Gas und Wärme.

**Überregionale Versorger**

**4****große Konzerne + Dutzende Mittelgroße**

Eigener Handel, standardisierte Gewerbeprodukte vom Festpreis bis zur Tranche. Stark bei Mehrstandort-Kunden und Rahmenverträgen, weil Lieferstellen in ganz Deutschland unter einem Vertrag laufen.

**Direktanbieter und Spezialisten**

**100+****reine Vertriebs- und Handelsgesellschaften**

Kein eigenes Netz, schlanker Vertrieb, Preise eng an der Börse. Hier liegen häufig die günstigsten Festpreise und die meisten Spot- und Tranchenmodelle. Prüfen: Bonität, Mengentoleranz, Weitergabe von Netzentgelt-Änderungen.

**Regel für den Vergleich **

Alle drei Typen kaufen am selben Markt. Wer heute günstig ist, liegt in sechs Monaten vielleicht im Mittelfeld — die Beschaffungsstrategie macht den Preis, nicht die Marke. Ein Vergleich über nur einen Typ lässt systematisch Angebote liegen.

**05**** Großkunden **

## **Großkunden ab 500.000 kWh — Lastgang, Beschaffung, Rahmenvertrag **

Ab etwa 500.000 kWh im Jahr vergleicht niemand mehr Listenpreise. Der Versorger will den ****Lastgang**** — 35.040 Viertelstundenwerte der letzten 12 Monate — und leitet daraus ab, wie teuer genau dieses Profil am Markt zu beschaffen ist. Die Kennzahl dahinter: Benutzungsstunden, also Jahresmenge in kWh geteilt durch Jahreshöchstleistung in kW.

**Benutzungsstunden — so liest der Versorger Ihr Profil **

| **Stunden** | **Profil** | **Folge im Angebot** |
| --- | --- | --- | | **< 1.000 h** | Sehr spitz — meist ein Datenfehler | Daten prüfen: Monat × 12 statt Jahresmenge, oder Lastspitze zu hoch | | **1.000–2.500 h** | Spitz — kurze, hohe Lasten | Profilrisiko wird eingepreist; Netzentgelt nach dem Preisblatt unter 2.500 h | | **2.500–5.000 h** | Solide — typischer Tagbetrieb | Gute Verhandlungsbasis; ab 2.500 h gilt der günstigere Arbeitspreis im Netzentgelt | | **> 5.000 h** | Flach — Dauerbetrieb | Günstig zu beschaffen; Individualangebot lohnt fast immer |

Die Grenze von 2.500 Benutzungsstunden steht in jedem Netzentgelt-Preisblatt: Darunter niedriger Leistungspreis je kW und hoher Arbeitspreis je kWh, darüber umgekehrt. Wer eine Lastspitze senkt, verbessert beide Rechnungen — die des Versorgers und die des Netzbetreibers. Für Abnahmestellen mit mindestens 7.000 Benutzungsstunden und über 10 GWh sieht § 19 Abs. 2 StromNEV zusätzlich individuelle Netzentgelte vor.

**Beschaffungsmodelle im Vergleich **

| **Modell** | **Mechanik** | **Passt, wenn** | **Risiko** |
| --- | --- | --- | --- | | **Festpreis** | Gesamte Menge wird am Abschlusstag zum Terminmarktpreis eingekauft | Planungssicherheit vor Chance; Budget muss stehen | Einkaufszeitpunkt entscheidet alles | | **Tranchen** | Menge wird in Teilen (z. B. 4–12 Tranchen) über Monate gekauft | Ab mehreren 100.000 kWh, wenn jemand Marktpreise beobachtet | Durchschnittspreis, keine Punktlandung | | **Spotmarkt** | Energie wird zum Stundenpreis der Börse abgerechnet, plus Aufschlag | Flexible Lasten, die bei hohen Preisen zurückfahren können | Volle Preisvolatilität beim Kunden | | **Rahmenvertrag** | Ein Vertrag für viele Lieferstellen, Konditionen gelten für alle Zähler | Filialisten, Gesellschaften mit mehreren Standorten | Einzelne Standorte wären separat manchmal günstiger |

Ein Vergleich auf dieser Ebene stellt Modelle nebeneinander, nicht nur Preise: Ein Festpreis vom Dienstag ist mit einer Tranchenstrategie über sechs Monate nicht vergleichbar. Angebote für Lieferstellen mit Leistungsmessung halten Versorger meist nur wenige Tage offen, weil der Terminmarkt täglich läuft.

[~~Lastgangmessung auswerten ~~](https://www.e-hoga.com/rlm-zaehler-lastgang/lastgangmessung) [~~Peak Shaving — Lastspitzen senken ~~](https://www.e-hoga.com/rlm-zaehler-lastgang/peak-shaving)

**06**** Mittelstand **

## **Mittelstand 100.000–500.000 kWh — die häufigste Konstellation **

Hier sitzt der Großteil des Mittelstands: ein Produktionsstandort, eine Klinik, ein Hotel, ein Pflegeheim, eine Filialkette mit Zentrallager. Der Zähler misst bereits alle 15 Minuten, aber niemand im Haus kümmert sich hauptberuflich um Energie. Der typische Vertrag: Festpreis, 12 bis 36 Monate, abgeschlossen am Tag, an dem das Verlängerungsangebot kam.

Nicht der Wechsel ist schwer — den führt der neue Versorger —, sondern der saubere Vergleich. Fünf Schritte, in dieser Reihenfolge: 1. **1 **

   ****Vertragsende und Kündigungsfrist notieren.**** Gewerbeverträge verlängern sich still um 12 Monate, wenn die Frist von meist 1 bis 3 Monaten verstreicht. Der Vergleich gehört 4 bis 6 Monate vor Laufzeitende auf den Tisch. 2. **2 **

   ****Jahresmenge und Lastspitze aus 12 Monatsrechnungen ziehen.**** Beide stehen auf jeder RLM-Rechnung. Eine Monatsrechnung mal 12 ergibt ein falsches Profil — und einen falschen Preis. 3. **3 **

   ****Verlängerungsangebot des bisherigen Versorgers anfordern.**** Es ist die faire Referenz: Verlängerung ab Stichtag gegen Markt ab Stichtag. Der alte Vertragspreis spiegelt nur den Markt von damals. 4. **4 **

   ****Angebote auf dieselbe Basis bringen.**** Gleicher Lieferbeginn, gleiche Laufzeit, netto, all-in, Boni getrennt ausgewiesen. Dann die Nebenbedingungen: Mengentoleranz (meist ±10 bis 20 %), Weitergabe von Netzentgelt-Änderungen, Preisgarantie kürzer als Laufzeit, Abrechnungsrhythmus. 5. **5 **

   ****Entscheiden, während das Angebot gilt.**** Individualangebote laufen wenige Tage. Zwei Wochen Abstimmung intern bedeuten neue Angebote — zu neuen Preisen.

**Mehrere Standorte **

Mehrere Lieferstellen werden je Zähler verglichen, nicht als Summe — Netzentgelte unterscheiden sich je Standort, und ein Bündelpreis lohnt nur, wenn er je Zähler gegen das beste Einzelangebot besteht.

**07**** Methode **

## **Wie e-nova den Vergleich strukturiert **

e-nova ist eine Plattform: Rechnung hochladen oder Verbrauch eintragen, die Plattform holt Angebote von über 200 Versorgern ein und stellt sie als Marktreport nebeneinander. Vier Regeln entscheiden, was im Report steht:

**01**### **All-in-Preis oder gar kein Preis **

Ein reiner Energiepreis von 9 ct/kWh neben einem All-in-Preis von 18 ct/kWh ist keine Ersparnis, sondern eine andere Maßeinheit. Energiepreise werden erst mit Netzentgelten und Abgaben des konkreten Zählers angereichert — fehlen diese Daten, gibt es keine Vergleichszahl.

**02**### **Entscheidung ab heute, nicht Urteil über gestern **

Der Vergleich beantwortet eine Frage: Was kostet das Weiter-so ab jetzt gegenüber einem Wechsel ab jetzt? Am saubersten gegen das aktuelle Verlängerungsangebot — beide zum selben Stichtag bepreist. Ein alter Vertragspreis sagt etwas über den Einkaufszeitpunkt aus, nichts über den Versorger.

**03**### **Boni bleiben außerhalb der Jahreskosten **

Sofort- und Neukundenboni erscheinen als einmaliger Posten, nie eingerechnet in den Preis pro kWh. Ein Bonus verändert das erste Jahr, nicht die Laufzeit.

**04**### **Netto für Gewerbe, Lastspitze für RLM **

Gewerbekunden sehen Nettopreise, nie gemischt mit Bruttowerten. Bei Zählern mit Leistungsmessung geht keine Anfrage ohne Lastspitze raus — die Plattform liest sie aus hochgeladenen Monatsrechnungen und führt Teiljahre zum Jahresprofil zusammen.

Nach dem Report folgt der Vertragsentwurf, unterschrieben wird direkt beim Versorger. Die Provision zahlt der Versorger, der Vertrag gehört dem Unternehmen.

**08**** Checkliste **

## **Diese Unterlagen brauchen Sie für ein belastbares Angebot **

Je vollständiger die Anfrage, desto weniger Risiko preist der Versorger ein. In dieser Reihenfolge: - ****Aktuelle Rechnung**** — Jahresabrechnung bei Standardlastprofil, bei Leistungsmessung alle 12 Monatsrechnungen. Liefert Zählernummer, Netzgebiet, Jahresmenge und den heutigen All-in-Preis. - ****Lastspitze in kW**** — die Jahreshöchstleistung, auf RLM-Rechnungen als „Leistung" oder „Lastspitze" ausgewiesen. Ohne sie gibt es nur Richtwerte. - ****Lastgang**** — Viertelstundenwerte der letzten 12 Monate vom Netz- oder Messstellenbetreiber. Ab etwa 300.000 kWh Standard; e-nova holt ihn auf Wunsch per [~~Vollmacht~~](https://www.e-hoga.com/vollmacht). - ****Vertragsdaten**** — Laufzeitende, Kündigungsfrist, Preisgarantie des laufenden Vertrags. Bestimmen den frühestmöglichen Lieferbeginn. - ****Verlängerungsangebot**** — wenn vorhanden. Es ist die fairste Vergleichsbasis, weil es zum selben Stichtag bepreist ist wie die Marktangebote. - ****Spannungsebene und Branche**** — Mittel- oder Niederspannung, produzierendes Gewerbe oder nicht. Beides verändert Netzentgelt und Stromsteuer. [~~RLM-Zähler erklärt ~~** — Pflicht, Einbau, Kosten **](https://www.e-hoga.com/rlm-zaehler-lastgang/rlm-zaehler)

**Häufige Fragen**

## **Antworten auf die wichtigsten Fragen**

<details><summary>Was kostet Gewerbestrom 2026 pro kWh?</summary>

~~Für Lieferverträge zwischen 160.000 und 20 Mio. kWh pro Jahr lag der durchschnittliche Gewerbestrompreis 2026 bisher bei rund 17,2 ct/kWh netto inklusive reduzierter Stromsteuer (BDEW-Strompreisanalyse, Stand August 2026). Kleinere Gewerbebetriebe unter 30.000 kWh zahlen typischerweise 24 bis 30 ct/kWh netto, weil Grundpreis, Netzentgelt und voller Stromsteuersatz stärker ins Gewicht fallen. Entscheidend sind Netzgebiet, Verbrauchsprofil und der Tag, an dem der Vertrag eingekauft wird.~~

</details>

<details><summary>Ab welchem Verbrauch lohnt sich ein Stromvergleich für Gewerbe?</summary>

~~Ein Vergleich lohnt sich ab dem ersten Gewerbezähler, weil Gewerbetarife selten automatisch nachverhandelt werden. Bis 100.000 kWh pro Jahr geht das über einen Rechner mit Standardlastprofil in wenigen Minuten. Darüber wird der Vergleich zum Individualangebot auf Basis von Jahresmenge und Lastspitze — hier sind die Unterschiede zwischen zwei Angeboten für denselben Zähler am größten.~~

</details>

<details><summary>Was ist der Unterschied zwischen SLP und RLM beim Stromvergleich?</summary>

~~Bei SLP (Standardlastprofil) unterstellt der Versorger ein typisches Verbrauchsprofil und bepreist die Jahresmenge pauschal — ein Rechner reicht. Bei RLM (registrierende Leistungsmessung) misst der Zähler alle 15 Minuten, und der Versorger bepreist den tatsächlichen Verlauf inklusive Lastspitze. RLM ist nach § 55 MsbG ab 100.000 kWh Jahresverbrauch vorgesehen. Details auf der Seite ~~ [SLP vs RLM](https://www.e-hoga.com/rlm-zaehler-lastgang/slp-vs-rlm)~~.~~

</details>

<details><summary>Brauche ich einen Lastgang für ein Gewerbestrom-Angebot?</summary>

~~Für ein belastbares Angebot ab 100.000 kWh reichen Jahresmenge und Jahreshöchstleistung (Lastspitze in kW) aus 12 Monatsrechnungen; ab etwa 300.000 kWh erwarten viele Versorger den Lastgang als Viertelstundenwerte. Fehlt die Lastspitze in der Anfrage, rechnen Versorger in der Praxis mit dem ungünstigsten Profil und bepreisen entsprechend höher. Den Lastgang stellt der Netz- oder Messstellenbetreiber bereit — auch per ~~ [Vollmacht](https://www.e-hoga.com/vollmacht)~~ durch e-nova.~~

</details>

<details><summary>Welche Stromsteuer gilt für Gewerbe 2026?</summary>

~~Der Regelsatz beträgt 2,05 ct/kWh. Unternehmen des produzierenden Gewerbes sowie der Land- und Forstwirtschaft zahlen seit dem 1. Januar 2026 dauerhaft effektiv 0,05 ct/kWh — die Differenz wird auf Antrag beim Hauptzollamt erstattet, nicht automatisch. Handel, Dienstleistung und Logistik bleiben beim Regelsatz.~~

</details>

<details><summary>Wie lange dauert ein Versorgerwechsel bei Gewerbestrom?</summary>

~~Der technische Wechsel läuft in wenigen Wochen, den Prozess führt der neue Versorger inklusive Kündigung beim alten. Der eigentliche Zeitfaktor ist die Kündigungsfrist des laufenden Vertrags — bei Gewerbeverträgen typischerweise 1 bis 3 Monate vor Laufzeitende, danach verlängert sich der Vertrag meist um 12 Monate. Der Vergleich gehört deshalb 4 bis 6 Monate vor Vertragsende auf den Tisch.~~

</details>

<details><summary>Was kostet der Vergleich über e-nova?</summary>

~~Für das Unternehmen nichts. e-nova erhält bei einem Abschluss eine Provision vom Versorger; der Vertrag kommt direkt zwischen Unternehmen und Versorger zustande. Der Vergleich zeigt immer das günstigste All-in-Angebot zum Stichtag — unabhängig davon, welcher Versorger welche Provision zahlt.~~

</details>

**Weiterlesen**

## **Tiefer in den RLM-Cluster**

[**01**<h3>**Gewerbestrompreise 2026**</h3>Was eine kWh kostet und woraus sich der Preis zusammensetzt.**Lesen **](https://www.e-hoga.com/gewerbestrom/preise) [**02**<h3>**Netzentgelte für Gewerbe**</h3>Spannungsebene, Leistungspreis, Benutzungsstunden — und was 2026 gilt.** Lesen **](https://www.e-hoga.com/gewerbestrom/netzentgelte) [**03**<h3>**Beschaffungsmodelle**</h3>Festpreis, Tranchen oder Spot: welches Modell zu welchem Betrieb passt.** Lesen **](https://www.e-hoga.com/gewerbestrom/beschaffung) [**04**<h3>**Laufzeit & Preisgarantie**</h3>Worauf es bei Laufzeit, Garantie und Vertragsende ankommt.** Lesen **](https://www.e-hoga.com/gewerbestrom/vertragslaufzeit) [**05**<h3>**Über 100.000 kWh**</h3>Warum Verivox und CHECK24 dort keine Angebote zeigen — und die vier Wege zum Angebot.** Lesen **](https://www.e-hoga.com/gewerbestrom/ueber-100000-kwh) [**06**<h3>**Stromrechnung verstehen**</h3>Alle Felder der Gewerbe-Stromrechnung erklärt — mit Rechenweg zum All-in-Preis.** Lesen **](https://www.e-hoga.com/gewerbestrom/rechnung-verstehen) [**07**<h3>**RLM & Lastgang — der Hub**</h3>Registrierende Leistungsmessung, Lastgang und Lastspitze an einem Ort.** Lesen **](https://www.e-hoga.com/rlm-zaehler-lastgang)